Wettbewerb und Kooperation - SS 10
(Veranstaltungsnummer: 1644 aus dem Modul Netzwerke und Organisationen
2 SWS Di 17.45 – 19.15 in S66)
Kommentar: Seit Darwin wissen wir, dass durch Wettbewerb und das Überleben des Stärkeren eine natürliche Auslese stattfindet, die letztendlich zu Fortschritt führen kann. Doch was ist der Bewertungsmaßstab für diesen Fortschritt und ist die Anwendung der Theorie auf unsere Gesellschaft angemessen? In der Wirtschaft, so scheint es, gilt nicht selten das Prinzip, dass der Stärkere sich durchsetzt. Unter welchen Bedingungen ist also Kooperation für Organisationen in Netzwerken sinnvoll? Das Seminar eröffnet eine differenzierte Betrachtungsweise dieses Dilemmas und thematisiert dabei Ansätze aus der Wirtschaftssoziologie, Wirtschaftspsychologie so wie der Arbeits- Organisations- und Kommunikationspsychologie. Betrachtungen zum Dilemma menschlicher Führung aus der Managementliteratur, moderne Ansätze aus der Mediation und Streitschlichtung, spieltheoretische Konzepte sowie Diskussionen über Innovationsprozesse, Reputationsmechanismen und Deregulierung eröffnen einen sehr vielseitigen Zugang zu der Problematik. Es wird für jede Sitzung Pflichtlektüre geben, die von allen Teilnehmern vorzubereiten ist, damit eine produktive Diskussion zu Stande kommt. Eventuell müssen Kurzreferate übernommen werden. Die Lektüre wird zu Semesterbeginn besprochen, die Veranstaltung beginnt in der zweiten Vorlesungswoche.
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